Kategorie: development

Der moralische Kompass

Anlässlich einer Diskussion auf twitter, über den moralischen Kompass eines IOC Repräsentanten, möchten wir gern erklären, mit welchen Regeln (übertragen in Algorithmen) wir bei der Entwicklung  von 42 pure sports arbeiten.

Unsere Software-Architekten implementieren ethische Grundwerte in unser Framework. Für die Kultur einer konstruktiven Debatte digitalisieren wir folgenden Regelsatz:

.1. Streit wird als normales Alltagsphänomen angesehen.

2. Streit gilt als etwas grundsätzlich Erlaubtes.

3. Streit unterhalb einer bestimmten Eskalationsstufe wird anders behandelt als jenseits dieser

Eskalationsstufe.

4. Die Austragung des Streits unterliegt intersubjektiv bekannten Fairness-Regeln.

.5. Alle Streitparteien haben Rechte, z. B. das Recht, den Streit auf später zu verschieben oder sich Zeit

zum Nachdenken zu nehmen.

.6. Streiten ist kein sportlicher Wettbewerb.

7. Ein guter Streit endet mit einer Einigung und nicht mit dem Sieg der einen Partei über die andere.

.8. Nach Beilegung des Streits ist die Beziehung zwischen den Konfliktpartnern nicht nachhaltig gestört.

Es steht aber mehr dahinter, als die Regeln einer effektiven Gesprächsführung. Wir haben grundsätzlich fünf Regeln, die uns als Menschen ausmachen, integriert:

1. Sei wahr in Deinem Wort.

2. Nehme nichts persönlich.

3. Mache keine Annahmen.

4. Gebe immer Dein Bestes.

5. Sei kritisch, aber höre zu.

Wir bauen 42 pure sports zur Kommunikationsplattform aus, damit wir in der Lage sind, digitale Medien und die damit verbundenen Kommunikationsmöglichkeiten, vertrauenswürdiger und effektiver zu bewerten und zu nutzen. Somit schaffen wir die Voraussetzung und einen moralischen Kompass, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln,  welche die Werte sichern, für die der Sport steht.

Was uns in 2018 antreibt

Es könnte wohl kaum einer die momentane Situation im Sport so gut beschreiben, wie der Sportpublizist und Philosoph Wolfram Eilenberger:

„Wenn du das aussprichst, was jeder sieht und weiß, aber keiner wissen will, trittst du einen Sturm der Empörung los.“ 
(Zeit-Online, vom 18. Januar 2017)

Wir können diesen Zustand ändern, wenn wir alle am Sport beteiligten Personen ins Gespräch bringen und somit Lösungen finden.
Für ein solches Gespräch benötigen wir eine respektvolle und zielgerichtete Kommunikationsform, frei von Fehlinformation und  Eskalation. 
Die Grundlage dafür haben wir im letzten Jahr gelegt , die Umsetzung wollen wir in diesem Jahr schaffen.

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