Der moralische Kompass

Anlässlich einer Diskussion auf twitter, über den moralischen Kompass eines IOC Repräsentanten, möchten wir gern erklären, mit welchen Regeln (übertragen in Algorithmen) wir bei der Entwicklung  von 42 pure sports arbeiten.

Unsere Software-Architekten implementieren ethische Grundwerte in unser Framework. Für die Kultur einer konstruktiven Debatte digitalisieren wir folgenden Regelsatz:

.1. Streit wird als normales Alltagsphänomen angesehen.

2. Streit gilt als etwas grundsätzlich Erlaubtes.

3. Streit unterhalb einer bestimmten Eskalationsstufe wird anders behandelt als jenseits dieser

Eskalationsstufe.

4. Die Austragung des Streits unterliegt intersubjektiv bekannten Fairness-Regeln.

.5. Alle Streitparteien haben Rechte, z. B. das Recht, den Streit auf später zu verschieben oder sich Zeit

zum Nachdenken zu nehmen.

.6. Streiten ist kein sportlicher Wettbewerb.

7. Ein guter Streit endet mit einer Einigung und nicht mit dem Sieg der einen Partei über die andere.

.8. Nach Beilegung des Streits ist die Beziehung zwischen den Konfliktpartnern nicht nachhaltig gestört.

Es steht aber mehr dahinter, als die Regeln einer effektiven Gesprächsführung. Wir haben grundsätzlich fünf Regeln, die uns als Menschen ausmachen, integriert:

1. Sei wahr in Deinem Wort.

2. Nehme nichts persönlich.

3. Mache keine Annahmen.

4. Gebe immer Dein Bestes.

5. Sei kritisch, aber höre zu.

Wir bauen 42 pure sports zur Kommunikationsplattform aus, damit wir in der Lage sind, digitale Medien und die damit verbundenen Kommunikationsmöglichkeiten, vertrauenswürdiger und effektiver zu bewerten und zu nutzen. Somit schaffen wir die Voraussetzung und einen moralischen Kompass, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln,  welche die Werte sichern, für die der Sport steht.

Wer lässt sich nicht gern umschmeicheln?

Nicht Fake News sondern einseitige Informationen sind unser Problem

Fake News sind ein allgegenwärtiges Thema. Meistens sind solche Falschmeldungen jedoch bestenfalls amüsant und lassen sich schnell entlarven.
Aktuell sind wir mit 42 pure sports an drei Projekten beteiligt, die jeweils in der Lage sind, Falschmeldungen als solche zu kennzeichnen. Die Implementierung realisieren wir mit einem Bruchteil der Ressourcen, die z.B. Google, Facebook oder Twitter zur Verfügung stehen. 
Dabei muss man verstehen, dass die Social-Media-Plattformen um jeden registrierten und Beiträge erzeugenden Nutzer kämpfen.
Das Risiko, einen durch Werbung zu erreichenden Kunden an eine andere Plattform zu verlieren, indem man seine falsche Nachricht als solche kennzeichnet, mag niemand eingehen. 

Stellt Euch einfach mal vor, wer sofort aufhören würde Twitter oder Facebook zu nutzen, wenn seine Aussagen mit einem Wahrheitsindex versehen würden…

Ein viel größeres Problem ist jedoch die zunehmende Personalisierung an Informationen und somit die Bildung von immer kleineren Echokammern. Der User wird mit ihm gefälligen Informationen umschmeichelt, damit er für mehr zurückkommt. Somit können entsprechend zugeschnittene Werbebotschaften am effektivsten ihre Wirkung entfalten.

Alles nicht weiter schlimm, wenn für viele Menschen Social Media nicht die Informationsquelle mit dem höchsten Vertrauensvorschuss wäre. Deshalb arbeiten wir bei 42 pure sports an einer Möglichkeit unterschiedliche Sichtweisen zu einem Thema, geordnet nach Wahrheitswahrscheinlichkeit, darzustellen. Statt einer weiteren Echokammer entsteht somit ein lösungsorientierter Informations-Campus.

Was uns in 2017 antreibt

Es könnte wohl kaum einer die momentane Situation im Sport so gut beschreiben, wie der Sportpublizist und Philosoph Wolfram Eilenberger:

„Wenn du das aussprichst, was jeder sieht und weiß, aber keiner wissen will, trittst du einen Sturm der Empörung los.“ 
(Zeit-Online, vom 18. Januar 2017)

Wir können diesen Zustand ändern, wenn wir alle am Sport beteiligten Personen ins Gespräch bringen und somit Lösungen finden.
Für ein solches Gespräch benötigen wir eine respektvolle und zielgerichtete Kommunikationsform, frei von Fehlinformation und  Eskalation. 
Die Grundlage dafür haben wir im letzten Jahr gelegt , die Umsetzung wollen wir in diesem Jahr schaffen.

Digitalisierung der Streitkultur

Mit 42 pure sports führen wir eine Think-Tank-Kultur ein,
die bestehende Echosysteme und flache Polemik für alle erkennbar macht.

Alle Beiträge werden mit transparenten Regeln, nach Wahrheitsgehalt und Relevanz klassifiziert. Es entsteht eine Kommunikation ohne Eskalation.

42 pure sports trägt somit zur Verbesserung der gesellschaftlichen Umgangsformen und der Lösung bestehender Probleme bei.  Im Einzelnen bedeutet das Folgendes:

Bildung:
Die Integration der Streitkultur in die digitalen Medien, ermöglicht bei Kindern- und Jugendlichen das spielerische Erlernen des respektvollen Umgangs miteinander. In der Erwachsenenbildung verinnerlichen sich diese Umgangsformen und die damit einhergehenden Ausdrucksweisen.

Gesundheit:
Schlechte Ernährung ist weltweit eines der größten Gesundheitsrisiken. Durch die Aufklärung innerhalb einer vielschichtigen Diskussion im Plenum, wird anhand der wohl überlegten Ernährung der Leistungssportler, das Thema
individuelle Ernährung in der Gesellschaft salonfähig und durch konkrete Beispiele leicht umsetzbar gemacht.
Ausreichende Bewegung ist ein aktuell nicht ausreichend genutztes Potential in der Wohlstandsgesellschaft. Der saubere Sport dient hierbei als Motivation für alle Altersgruppen. Besonders Jugendliche und Erwachsene bis Anfang 30 fühlen sich durch sportliche Vorbilder motiviert, selbst eine Sportart auszuüben.

Gesellschaft:
42 pure sports schafft Freude über das Erreichen von neuen Lösungsansätzen und gibt den Grundlagen der Demokratie und der Streitkultur wieder einen erlebbaren Wert.

pure sports, ein Versprechen an die nächste Generation.

Ein Versprechen an die nächste Generation.

Lösungsansätze

Wir sammeln natürlich auch schon vor dem Start der Language Intelligence Zone (LIZ) erste Lösungsansätze.
z.B. auf Twitter zum Thema Sportförderung:

Oder eine Match Vision Solution für die FIFA:

Gern könnt Ihr auch Eure Vorschläge als Kommentar ergänzen.

Aufgabenbereiche

Für einen sauberen Sport müssen grundsätzliche Themengruppen immer wieder aufgeschlüsselt und geklärt werden.

  • Wie können wir die ethischen und moralischen Werte sichern, für die der Sport steht?
  • Wie kann der Sport Vorbild für die Gesundheit, sprich Bewegung und Ernährung aller Menschen sein?
  • Was müssen wir tun, damit der Leistungssport  uns in allen Lebensbereichen Vorbild sein kann?

Helft uns, das genauer zu untersuchen und detaillierte Fragen zu stellen.
Je klarer die Fragestellung, desto schneller können wir im künftigen Think-Tank Lösungen erarbeiten.

42 pure sports Olympia Stadion

42 pure sports – Damit die Werte, für die der Sport steht, wieder etwas wert sind

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